
4.11.2002 - 3.9.2005
Meine Tochter Brengain ist tot. Sie hatte viel Unglück im Leben. Erst die zerbissene Nase und im letzten Winter wurde sie krank. Schwer krank. Oft sah es so aus, als würde sie sich wieder erholen, aber dann, ganz plötzlich, wurde es schlechter. Sie konnte nicht mehr essen, nicht mehr trinken und sich kaum auf den Beinen halten. Schmerzen hatte sie auch. Da mussten Herrchen und Frauchen sie einschlafen lassen. Niemand weiß genau, was sie eigentlich hatte. Acht Tierärzte und zwei Kliniken haben es nicht rausfinden können. Entweder war es eine Staupe - da gab es in letzter Zeit Impfdurchbrüche sagt Frauchen - die atypisch und ohne Fieber verlief, weil Brengain ja geimpft war, oder sie hat etwas schlechtes gegessen. Manchmal werfen Leute Sachen über unseren Zaun und wir essen die. Brengain war da meist die Schnellste. Brengain war der fröhlichste Hund, den ich kannte. Sie war immer ganz da, immer ganz Brengain. Keine konnte so rennen, toben und spielen wie sie. Sie war meine Tochter.
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